Aelurillus V-insignitus (Clerck, 1757)

V-Fleck-Springspinne

Das Weibchen von Aelurillus V-insignitus ist recht unspektakulär in der Zeichnung. Ihre gut tarnende Zeichnung lässt sie gut mit ihrer Umgebung verschmelzen. V-Springspinnen findet man sehr häufig, vor allem an Stellen, an denen die Vegetation spärlich ist. Die Sonne sollte lange den Boden erwärmen können, dort fühlt sie sich wohl. Jungtiere sind auf dem Rücken durch die allerdings leicht variable Zeichnung recht gut erkenntlich.

Vor allem aber das Männchen ist spektakulär. Namengebend ist die V-förmige Zeichnung auf der Kopfpartie. Auch die intensiv grünen Augen sind kaum zu übersehen. Der Hinterleib ist hauptsächlich schwarz. Auf dem Rücken ist ein weißer Streifen zu finden, ebenso seitlich unterhalb der schwarzen Partien. Es soll noch eine graue Form existieren, die allerdings durch das "V" leicht zuzuordnen ist.Insgesamt ist das Männchen kaum verwechselbar. Bei schlechtem Wetter verbergen sich diese Spinnen und spinnen sich ein, bis es sich wieder lohnt, nach Beute Ausschau zu halten. Die Weibchen erreichen 5-7 mm Körperlänge, die Männchen bleiben mit 4-5 mm etwas kleiner. Je nach Witterung kann es durchaus schon ab Mitte April lohnenswert sein, nach ihnen Ausschau zu halten.