Agelena labyrinthica  (Clerck, 1757)

Große Labyrinthspinne

Die Labyrinthspinne legt ihre imposanten Gespinste zwischen Gräsern, Halmen oder auch in Getreide an. Dabei findet man sie duchaus bis zu einer Höhe von einem Meter. Die Breite ihrer Behausung kann dabei einen halben Meter erreichen. Auch auf Bodenhöhe sind ihre Gespinste häufig zu finden. Offensichtlich sehr hilfreich sind ihr bei ihren Bauarbeiten ihre auffällig langen Spinnwarzen. Der Höhleneingang, in dem sie auf Beute lauert, ist nicht der einzige. Meist findet man auf der anderen Seite einen zweiten, ihren Fluchtweg für alle Fälle. Sie ist kein ausgesprochener Gattenmörder, denn das Männchen lebt nach der Paarung und der Eiablage noch eine Weile mit ihr in ihrem Gespinst. Sie selbst bleibt dann bis zu   ihrem Tod bei dem Gelege.

Das Weibchen erreicht eine Körperlänge von 8-12 mm, das Männchen 8-9 mm.

Nur äußerlich ähnlich ist die auch zu den Trichternetzspinnen gehörende Allagelena gracilens.