Euophrys frontalis (Walckenaer, 1802)

Gewöhnlicher Schönbrauspringer

Euophrys frontalis hat als deutliches Erkennungszeichen einen Hinterleib, der entfernt an ein Leopardenfell erinnert. Der Kopfbereich ist dunkel.  Der Vorderkörper des  Weibchens des Gewöhnlichen Schönbrauspringers trägt unten einen dunklen Rand, die Frontalaugen sind hell umrandet. Die Pedipalpen der Männchen sind im oberen Bereich weiß behaart, die Frontalaugen rot umrandet. Diese Tiere sind überall anzutreffen und ziemlich häufig. Sie scheinen eine Vorliebe für offene steinige Stellen und für trockene Wiesen zu haben. Die Männchen auf dieser Seite fand ich auf einer Leitplanke oberhalb eines trockenen Abhangs direkt neben einer viel befahrenen Straße. Auffällig sind auch die Vorderbeine. Gegen die übrigen Beine, die farblich dem Körper ähneln, sind diese metallisch schwarz und an der Spitze deutlich weiß abgesetzt. Und mit den weißen Fußspitzen kann man sich den Weibchen wunderbar winkenderweise bemerkbar machen! Eine Schwesternart, Euophrys herbigrada, ist nur schwer von ihr zu trennen, wird allerdings nur sehr selten in Deutschland gefunden. Männchen dieser Springspinnenart erreichen zwei bis drei, Weibchen etwa drei bis fünf Millimeter Körperlänge.