Meta menardi (Latreille, 1804)

Große Höhlenspinne

Die Große Höhlenspinne Meta menardi erreicht als Männchen immerhin 11-13 mm und als Weibchen 14 bis 17 mm. Sie ist also eine recht große Art. Diese Tiere leben in feuchten Biotopen, aber auch Kellern, feuchten Geröllhohlräumen und Brunnen. Die Exemplare auf den ersten Bildern fanden wir in einer Höhle etwa 20 Meter vom Eingang entfernt in völliger Dunkelheit in der Schwäbischen Alb.  Mit Hilfe von Taschenlampen, Handys und Blitzlicht haben wir die Bilder einigermaßen hin bekommen.  Es war Anfang Juli, die Weibchen hatten gerade ihre Kokons gebaut. Es befanden sich mehrere Kokons unter der Decke, etliche haben wir sicher in den vielen Ecken und Spalten gar nicht gesehen. Die Spinnen verlassen sich nicht nur auf ihre recht kleinen Fangnetze sondern gehen auch aktiv auf die Jagd. Sie dürften kaum verhungern, denn sie sind nicht wählerisch. Meta menardi frisst so ziemlich alles, was sie in den Höhlen findet und sie überwältigen kann. Das kann auch mal ein Tausendfüßer, eine Assel oder sogar eine Schnecke sein.  Auch in den vielen Höhlen im Sauerland kann man diese Spinnen häufig antreffen.