Zoropsis spinimana (Dufour, 1820)

Nosferatu-Spinne

Zoropsis spinimana kommt im Süden Europas häufiger vor, bei uns ist sie in den letzten Jahren auch zunehmend gefunden worden.  Mir selbst ist ein Fund aus Unna bekannt. Offensichtlich breiten sie sich über den Südwesten Deutschlands aus. Diese beiden Exemplare hier fand ich noch vor einigen Jahren in Italien. Furchtsam sind sie nicht, sie drohen recht gern, wenn sie sich belästigt fühlen. Sie sollen mit ihren Chelizeren menschliche Haut durchdringen können, die Folgen sind aber harmlos, in der Stärke etwa einem Mückenstich entsprechend. Das Zoropsis Männchen (rechts) sieht dem Weibchen recht ähnlich, ist aber schlanker gebaut hat deutlich längere Beine.

Weibchen erreichen 10 bis 19 mm, Männchen 10 bis 13 mm.